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Diskussion: Normen sind Kostentreiber – Ein Gespräch mit Staatssekretär Gunther Adler

© Gerhard Hagen
© GEWOFAG/Roland Weegen
© Hertha Hurnaus
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© Eibe Sönnecken
Auszug aus dem Interview mit Staatssekretär Gunther Adler.

DETAIL: Herr Staatssekretär, derzeit wird auf vielen Ebenen darüber diskutiert, ob ­Bauen zu teuer ist. Wie stellt sich das aus der Sicht des Politikers dar?

Staatssekretär Gunther Adler: Es stimmt, Bauen ist oft zu teuer – vor allem vor dem Hintergrund des Bedarfs im Wohnungsbau, den wir in Deutschland haben. Zwar hat sich der Aufwärtstrend beim Woh­nungsbau 2015 weiter fortgesetzt. Trotzdem sind wir noch weit entfernt von der ­notwendigen Zielmarke, die zwischen 350?000 und 400?000 neuen Wohnungen im Jahr liegt. Deshalb hat Bundesbau­ministerin Hendricks vor rund zwei Jahren das mit den zentralen Akteuren der Branche sehr breit aufgestellte Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen gegründet. Seitdem arbeiten wir mit allen Bündnispartnern an der Beantwortung der Frage: Wo sind die Kostentreiber und wo können wir eingreifen – als Bund, als Land, als Kommune, in der Bau- und Immobilienwirtschaft?