© Julien Lanoo
© Julien Lanoo
© Filippo Romano
© Filippo Romano
© Julien Lanoo
© Julien Lanoo
© Julien Lanoo
Im dichten Stadtgefüge von Mailand stellt der über 200 m lange Neubau an der Porta Volta einen Fremdkörper dar, der sich durch seine Bezüge zum historischen und morphologischen Kontext doch in sein Umfeld integriert. Das Gebäude markiert den Verlauf der ehemaligen Stadtmauer. Im Masterplan der Architekten betont es zusammen mit einem bislang nicht realisierten Zwillingsgebäude die Torsituation an der Via Alessandro Volta.

Ein schmaler Spalt trennt die zwei Teile des Neubaus: Der längere schließt an das historische Torgebäude an und nimmt Büros für Microsoft auf. Die Feltrinelli Stiftung – Initiatorin des Projekts – hat den östlichen Abschnitt bezogen. Über einem Buchladen mit Café liegt dort ein zweigeschossiger Veranstaltungssaal, darüber die Büroräume der Stiftung. Ein Lesesaal unter dem spitzen Satteldach bietet Ausblicke auf die Stadt.

Primärstruktur des Hauses sind in einem strengen Raster gereihte Betonrahmen, die das vertraute Bild eines einfachen Volumens mit Satteldach nachzeichnen.