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© Duccio Malagamba
© Duccio Malagamba
© Duccio Malagamba
© Duccio Malagamba
© Christian Richters
© Duccio Malagamba
© Duccio Malagamba
© Christian Richters
© Christian Richters
© Duccio Malagamba
Für ein Museum, das allein der Literatur gewidmet ist, könnte sich kaum ein Standort besser eignen als Marbach, denn die beschauliche Kleinstadt am Neckar genießt schon lange den Ruf als Ort der Literatur. Hier können endlich die Bestände zur Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts gezeigt werden – Schätze, die bisher mangels geeigneter Ausstellungsräume in den Magazinen des Deutschen Literaturarchivs schlummerten. Das neue Museum fügt sich so selbstverständlich in die geschichtsträchtige Umgebung, als hätte es immer dort gestanden: ein tempelartiger Pavillon vor der weiten Neckarlandschaft, der den größten Teil seines Volumens im Hang verbirgt und mit seinen Umgängen und Terrassen zum Flanieren und Verweilen einlädt. Das Innere hat nichts mit einem Kunstmuseum gemein: Wo sonst lichtdurchflutete Räume mit weißen Wänden Gemälde oder Skulpturen inszenieren, konzentriert sich das Museum in den mit dunklem Tropenholz verkleideten Ausstellungsräumen ganz auf die empfindlichen Exponate in den Vitrinen – ein Museum für Literatur eben.