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© Norman A. Müller
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© Jakob Schoof
© Norman A. Müller
Der Neubau der Georg-Goldstein-Schule in Bad Urach vereint gleich fünf unterschiedliche Schulformen unter einem Dach. Rund 600 Schüler der Klassen 9 bis 13 bereiten sich hier auf die Mittlere Reife, die Fachhochschulreife oder das Abitur vor. Das im Passivhausstandard errichtete Gebäude steht am Rande der Innenstadt von Bad Urach, einer Kleinstadt am Fuße der Schwäbischen Alb südlich von Stuttgart. Ihr parkartig angelegtes Grundstück ist Teil eines Landschaftsteppichs, der sich von Norden nach Süden quer duch das enge Tal zieht und der zugleich die Erschließungsachse für den Neubau vorgab. Auf diese Nord-Südachse platzierten die Architekten einen dreigeschossigen Baukörper, der mit seiner Größe und seiner quadratischen Form eine Zäsur im eher kleinteilig bebauten Quartier bildet. Anders als es die Fassaden womöglich vermuten lassen, ist die Schule durchaus kein extrovertierter Bau und auch keine Aneinanderreihung ewiggleicher Raumfluchten an langweiligen Korridoren. Letzteres ist vor allem ein Resultat der 2008 erschienenen, neuen Schulbauempfehlungen in Baden-Württemberg, die neben fest zugewiesenen Klassenzimmern auch Bereiche für das Selbststudium und die informelle Gruppenarbeit einfordern. Zu den Fluren offene, informelle Arbeitsbereiche für die Schüler sind an vielen Stellen im Haus verteilt.