Studio R in São Paulo

Atelier, Flachdach, Beton, Metall, Holz
Das loftartige Fotostudio ist zu einem kleinen Stadtplatz orientiert und öffnet sich vollständig nach außen. Der Innenraum des Studios geht fließend in die seitlichen Höfe des Gebäudes und in den städtischen Raum über, so dass eine räumliche Verbindung zwischen dem Platz und dem Gebäude entsteht. Im Außenbereich lässt sich ein großes Aluminiumtor in die Betonhülle einziehen und sorgt dafür, dass der vordere Hof und der Platz ineinander greifen. Weiter schaffen zwei große Schwingtore aus Metall – jedes über 11 m breit – einen fließenden Übergang zwischen den Höfen und dem offenen Raum des Studios. Sind die Schwingtore geöffnet, lösen sich sämtliche visuellen Barrieren zwischen Außen- und Innenraum auf. In geschlossenem Zustand kann das Licht im Fotostudio künstlich gesteuert werden. Der Raum im Erdgeschoss ist vollständig stützenfrei, ausschließlich die Seitenwände sind tragend. Lediglich eine mit grünem Resopal verkleidete Box, in der Toiletten, Umkleiden und technische Anlagen untergebracht sind, ist in den Raum eingestellt. Dahinter führt die von einem Oberlicht belichtete Treppe ins erste Obergeschoss, wo sich Büros und die Bibliothek befinden.