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© Julien Lanoo
© Julien Lanoo
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Mit dem Neubau der Turnhalle ergriffen die Architekten die Gelegenheit, den Platz im Zentrum der östlich von Paris gelegenen Stadt Chelles neu zu definieren. Sie fügten den L-förmigen Baukörper so zwischen ­Rathaus, Gymnasium und einer zum Kunstzentrum umgebauten Kirche ein, dass der weitläufige Platz einen neuen räumlichen Abschluss erhielt und die Fläche auf eine angenehme Größe reduziert wurde. Durch die dreiseitige Verglasung verliehen sie der Turnhalle die gewünschte transparente Leichtigkeit. Um die Nutzung nicht zu beeinträchtigen, setzten sie opake Elemente von innen hinter die schmalen Glasfelder, die nicht nur als Sonnenschutz dienen, sondern auch den Schall absorbieren, die Wärmeverluste verringern und stoßfest sind. Auf die innen weiß lackierten Holzpaneele sind außenseitig Kupferbleche kaschiert, die die gläserne Fassade in eine elegante, gold schimmernde Fläche verwandeln, in der sich die Umgebung spiegelt. Die Paneele variieren in ihrer Höhe und lassen sich zur Reinigung aufklappen. Hinter den Fassadenbändern verbirgt sich ein einfaches Tragwerk mit Stahlstützen und -trägern, die sich am Dachrand verjüngen. Auch der abgesenkte umlaufende Betonsockel als zusätzlicher Aufprallschutz ist von außen nicht sichtbar, sodass nichts die Klarheit und Transparenz der Fassade mindert.