Das Leitmotiv des Projekts kristallisierte sich kurz nach Beginn der Bauarbeiten heraus, als erhebliche konstruktive Veränderungen möglich waren. Die über 40 m tiefe Baugrube, aus der ein Kran tonnenweise vulkanisches Gestein aushob, glich in ihrer Monumentalität einem Werk von Piranesi. Nach Abschluss der Aushubarbeiten sollte die Kaverne wieder abgedeckt werden, jedoch nicht vollständig. Man benötigte Platz für technische Anlagen und Versorgungsleitungen, konnte aber auch einen Krater erhalten, durch den die Passagiere nach oben in die Sonne blicken und ein Gefühl für die Tiefe, in der sie sich befinden, entwickeln können. Von oben haben Passanten die Möglichkeit, über eine Brüstung auf die Menschen zu schauen, die sich 37 m tiefer tummeln - ein überraschendes und schwindelerregendes Erlebnis. Die andere treibende Idee entstand infolge der Tatsache, dass sich die Station unter dem Meeresspiegel befindet. Die Bereiche oberhalb des Meeresspiegels wirken wie in den Felsen gehauen, während die unteren Teile im Meer zu versinken scheinen. Wände und Böden des oberen Bereichs sind mit Naturstein verblendet und eine aragonische Mauer in der Schalterhalle, die während des Baus entdeckt wurde, verstärkt noch den Eindruck, man befinde sich hier an einer Ausgrabungsstätte. Die 'Unterwasserzonen' sind komplett mit einem blauen Glasmosaik verkleidet. Darüber ist alles erdig und matt.