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© Kai-Uwe Schulte-Bunert
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Auf dem 1901 in der Nähe des Bahnhofs und der Altstadt errichteten Industriegelände »Officine Reggiane« wurden zunächst Flugzeuge und bis in die späten 1990er-Jahre Lokomotiven gefertigt. In den 1970er-Jahren beschäftigte das Werk 11?000 Arbeiter. Seit 2010 wird das Gelände schrittweise revitalisiert.

Die respektvolle Transformation des historischen Bestands basiert auf dem Wunsch des Bauherrn. »Shed 19« ist das erste von drei Gebäuden, in das nun in Form eines Technologiezentrums neues ­Leben einzieht. Die dreischiffige, 2250 qm große Halle mit umlaufendem Oberlicht bleibt im Wesentlichen bestehen. Ihre massiven Außenwände und das Tragwerk aus Stahlfachwerkstützen und -trägern halten die Erinnerung an die frühere Nutzung als Fertigungshalle wach.

In die Hülle werden 32 Holzmodule eingestellt, die die für die Forschung benötigten Räumlichkeiten beherbergen. Die Elemente sind entlang der Gebäudelängsachse in drei Ebenen über­einander gestapelt. Sie stehen frei und selbsttragend zwischen den Stahlstützen auf einem neu eingezogenen Boden. So bleibt der ursprüngliche Raumeindruck mit dem charakteristischen Stahltragwerk erlebbar.