© Jan Bitter
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© Elke Stamm
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Urbanes Wohnen inmitten der Hauptstadt, zwischen Berlin Mitte und Prenzlauer Berg, ermöglicht das neue Wohnquartier Marthashof, das an der Schwedter Straße eine ehemalige Baulücke schließt. Wobei hier einmal nicht die herkömmliche Blockrandbebauung als Vorbild dient: Kein klassischer Berliner Innenhof bildet die Mitte, sondern ein halb-öffentlicher Park, der auf drei Seiten von einer fünf- bis siebengeschossigen Wohnbebauung gefasst wird und sich zur Straße hin öffnet.

Im Vordergrund des Entwurfs stand die Schaffung von vielfältigen Wohnungsgrößen und Grundrissen, die sowohl zahlreiche individuelle Wohnformen als auch eine Kombination von Wohnen und Arbeiten ermöglichen sollen. Das Ergebnis sind verschiedene Wohnungstypologien für insgesamt 300 bis 400 Bewohner, die vom Ein-Zimmer-Studio über Maisonette- und Penthouse-Wohnungen bis hin zu stadtvillenähnlichen Einheiten reichen. Dabei verfügen alle der rund 130 Wohneinheiten entweder über Loggien, Dachterrassen oder einen eigenen Garten.

Die beiden siebengeschossigen Torhäuser bilden den Auftakt des Komplexes und werden als einzige von der Straßenseite aus erschlossen. Hier finden sich Etagenwohnungen und eine zweigeschossige Penthousewohnung, wobei das Erdgeschoss zusätzlich Gewerbeflächen anbietet.

Es wird zwischen drei unterschiedlichen Typen unterschieden. Den Hof charakterisieren weiße Putzfassaden im Wechsel mit Pfosten-Riegel-Fassaden, die mit einem Pflanzen-Rankgerüst ausgestattet sind. Die Torhäuser setzen sich hingegen durch ihre perforierte, bräunlich eloxierte Metallfassade aus geschosshohen Schiebe-Faltläden, ab.